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Winterschützenfest 2010

(05.02.2010, Bilder: Josef Günther, Ulrich Potthoff; Text: Paul Heide)

Es begann mit Schnee, Schnee und nochmals Schnee!

Am Schneechaoswochenende feierte die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Gimborn ihr 99. Winterschützenfest, erstmals in einem Festzelt vor der Turnhalle Jahnstraße in Marienheide. Schon das Aufbauen des Zeltes brachte durch den starken Schneefall viele Probleme mit sich. Erst hatte man ernsthaft überlegt, ob man den Abend absagen sollte, da ganz Oberberg eingeschneit war. Man entschied sich aber dagegen und so wurde mit vereinten Kräften der Schützenbrüder an den Vorbereitungen für den Abend gearbeitet.

Dann war es endlich so weit. Am Samstag, den 30. Januar 2010 um 19.00 Uhr konnte Stefan Meisenberg, Vorsitzender der Gimborner Schützen, in dem ausverkauften und karnevalistisch geschmückten Festzelt alle anwesenden Gäste begrüßen.

Dominik Heimes und Sebastian Heimes

Führten durch das Programm: Dominik und Sebastian Heimes

Zwei Seemänner, Dominik und Sebastian Heimes, konnten die Schützen als neue Conférenciers begrüßen. Schon bei der Namensvorstellung der beiden, hatten Sie das Publikum fest auf ihrer Seite. Sebastian stellte sich namentlich vor; Dominik, sein jüngere Bruder, wollte für alle Gäste, die eine Waldorfschule besucht haben, seinen Namen tanzen. Diese Darbietung wurde mit viel Applaus vom Publikum gewürdigt.

Als ersten Programmpunkt begrüßten die Conférenciers die KG Närrische Oberberger aus Engelskirchen mit dem Dreigestirn. Zum Einstieg ins karnevalistische Programm war dies genau das richtige.

Dreigestirn der KG Närrische Oberberger

Den Anfang des Programms machte das Dreigestirn der KG Närrischen Oberberger aus Engelskirchen

Ihnen folgten die Dancing Daddies aus Frielingsdorf unter Leitung von Heike Schüttler. Die starken und gut durchtrainierten Männer kamen mit Ihrem Wikinger-Schiff zu den Gimborner Schützen. Auf musikalische Hits wie Aber bitte mit Sahne oder andere Kölsche Lieder zeigten sie tolle Akrobatik. Das Publikum war begeistert und dankte den Männern mit viel Applaus.

Nach viel Karnevalsmusik wurde den Gimbornern nun ein Sprechstück präsentiert. Josef, Jupp und Jüppchen (Sascha Schorde, Andreas und Christoph Stötzel) zeigten, wie es bei Prüfungsfragen zum Hauptschulabschluss aus allen Wissensbereichen zugeht.

Josef, Jupp und Jüppchen

Josef, Jupp und Jüppchen

Auch der nächsten Programmpunkt kam bei den anwesenden Gästen sehr gut an. 2008 standen sie auch schon beim Winterschützenfest bei den Gimborner Schützen auf der Bühne. Die Jierker Mädels - diesmal mit dem Motto Tanztee mal anders - konnten auch diesmal das Publikum im Festzelt begeistern. Als ältere, gut gebaute Damen zeigten sie den Gästen, wie es bei einem Tanztee so zugeht. Es wird getratscht, geschimpft und gelästert. Dieses wurde schwungvoll mit entsprechender Musik unterstrichen. Die Damen entschieden sich auf der Bühne, ein Fitnessprogramm für ältere Leute durchzuführen. Hierzu zählte unter anderem Steppaerobic und Walken. Letzte Fitnessübung war ein Erotiktanz für den Mann, bei dem Stefan Meisenberg als Opfer herhalten musste. Dieser Vortrag wurde vom Publikum mit donnerndem Applaus und Raketen gewürdigt.

Die Jierker Mädels

Die Jierker Mädels

Danach war Musik wieder angesagt. Die Musikgruppe Expree aus Lindlar-Frielingsdorf durften die Gimborner begrüßen. In dieser Formation präsentierte die Gruppe, die sich im Jahr 2009 zusammengefunden hatte, Karnevalsmusik vom Feinsten.

Gegen 21:30 Uhr war es dann soweit. Die Gäste fieberten dem Auftritt der Gimborner Jungschützen entgegen.

In diesem Jahr war das Thema Afrika: König Mabumsi (alias Ulrich Potthoff), der verrentete Rohrverleger aus dem Hause Wombo Lombo, Bezwinger des Stammes der Marlies aus Mombasa, hatte unseren derzeitigen Schützenkönig Josef Günther, Ziehsohn des Freiherrn von Fürstenbergs und Wächter über das Holz vor der Hütte zu einem zünftigen 0,5er-Gipfel nach Afrika eingeladen.

Ulrich Potthoff als König Mabusi

Ulrich Potthoff als König Mabusi bestaunt das 0,5te Weltwunder aus Bielstein

Das Zusammentreffen der Könige wurde beim Public-Viewing im Festzelt zu Gimborn live übertragen. Hierzu konnte man die Superblondine Michelle Hunziker (alias Tim Heide) engagiere arrangieren.

König Mabumsi ließ zuerst König Günther durch seinen Harem mit einem erotisierenden Tanz umgarnen. Danach wurde der Befehl für den Stammestanz gegeben. Auch König Günther hatte für König Mabumsi einen Tanz der Jungschützen aus dem schönen Gimborner Land mitgebracht.

Michelle Hunziker studierte die Grundbewegungen der Tänze sehr sexy vorab mit dem Publikum ein. Die Darbietung der Jungschützen brachte das Zelt zum Kochen. Es hielt niemanden mehr auf den Stühlen. Es war eine tolle, unglaubliche Stimmung im Zelt. Nach zweimaliger Zugabe durfte die Truppe unter Leitung von Marc Potthoff die Bühne wieder verlassen.

Zur großen Zufriedenheit des Publikums haben die beiden Conférenciers sehr gut durchs Programm geführt. Stefan Meisenberg bedankte sich bei den beiden recht herzlich dafür. Er geht auch davon aus, dass die beiden Brüder auch in den nächsten Jahren für die Rolle der Conférenciers für die Gimborner Schützen wieder zur Verfügung stehen.

Nach dem Ende des offiziellen Programms durfte nun gefeiert und getanzt werden. Die Band SAM stellte sich super auf das Publikum ein. Mit bekannten Hits und entsprechender Karnevalsmusik entfachten sie eine Superstimmung bei Jung und Alt.

Bielsteiner Tanzmäuse

Gegen Mitternacht sorgten die Tanzmäuse noch für ein Tanzprogramm der Spitzenklasse.

Gegen Mitternacht bat Stefan Meisenberg noch einmal um Ruhe im Festzelt. Er hatte noch eine Überraschung für die anwesenden Gäste. Die Tanzmäuse vom Karnevalsverein Bielstein hatten von der Rücktour eines Auftritts im Ruhrgebiet Station im Gimborner Festzelt gemacht. Auch sie boten ein tolles Showprogramm der Spitzenklasse!

Im Zeichen des Karnevals wurde nun bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Der Königshof auf dem Winterfest 2010 Die J¨ngschützen Publikum