403 Jahre Schützenfest zu Gimborn
Vom 22. bis zum 24. Juni 2013 feierte unsere Bruderschaft ihr 403. Schützenfest in Gimborn.

“Die Glocken rufen es vom Turme, ins Land weit nach Ost und West, in Gimborn im stillen Tale, ist heut wieder Schützenfest.”
Getreu dieser ersten Strophe aus dem Gimborner Schützenmarsch, wurde am vergangenen Wochenende in Gimborn das 403. Schützenfest gefeiert.
Den Auftakt machte am Samstagabend die “Living Planet Band” bei der Gimborner Summernight. Die kühle, eher nasskalte Witterung tat dem Treiben keinen Abbruch. Die Stimmung im vollen Festzelt war hervorragend!

Das der liebe Gott wohl Gimborner sein muß, bewies sich dann am Sonntag zur Eröffnung des Schützenfestes während des Festgottesdienstes mit anschließender Prozession. Trockenen Fußes erreichten die Schützen im Anschluss an den Gottesdienst das bis auf den letzten Platz gefüllte Festzelt.
Derweil das Schützenvolk im Festzelt den Klängen des Musikzuges aus Frielingsdorf lauschte, vergnügten sich die kleinen Schützenfestbesucher auf dem neu gestalteten Festplatz. Hierbei zeigte sich, dass nicht immer spektakuläre Fahrgeschäfte erforderlich sind um das Kinderherz höher schlagen zu lassen. Eine Kinderolympiade, Sumoringen, Torwandschiessen, Kinderschminken und eine Hüpfburg sorgten für große Begeisterung bei den kleinen und hob somit den Gimborner Volksfestgedanken hervor.


Wenig Chancen zu entkommen hatte am Nachmittag der Prinzenvogel. Matthias Klein ließ dem hölzernen Federvieh keine Chance und holte den Vogel mit dem 138. Schuss von der Stange. Zur Prinzessin nahm er sich Nicole Schorde.
Für großartige Stimmung im Festzelt sorgte am Abend nach der Prinzenkrönung die Tanzband “SAM”.

Das Gimborner Schützen pflichtbewusst sind, zeigte sich dann auch am Montagmorgen beim anstehenden Gottesdienst. Frisch und ausgeruht fand man sich zum Antreten wieder in Gimborn ein, um beim traditionellen Frühschoppen die Jubilare zu ehren und Beförderungen vorzunehmen.
Jubilare
25-jährige Mitgliedschaft
- Joachim Ahle
- Dietmar Blumberg
- Heinz Hertell
- Klaus Ulrich Nieder
- Thomas Steinbach
- Leo Zebovec
- Torsten Becker
- Hans Peter Kreuzer
- Marcus Riepert
- Jens Büscher
40-jährige Mitgliedschaft
- Karl-Heinz Bliem
- Heinz Mülling
- Hans Otto Sauermann
- Günter Sauermann
- Bernhard Starke
- Heinz Peter Sülzer
- Bernd Tremea
- Rainer Vogt
- Michael Wehrend
50-jährige Mitgliedschaft
- Manfred Berster
- Bernd Brochhagen
- Ernst Otto Hoff
- Willi Ommerborn
- Hans Sauermann
- Werner Schorde
- Josef Wette
60-jährige Mitgliedschaft
- Werner Arnold
- Wilfried Mans
- Hermann Josef Middelhoff
- Josef Riepert
- Willi Rose
- Theo Sauermann
- Franz Otto Schorde

Beförderungen
- Tobias Langusch (Leutnant)
- Frank Simon (Oberleutnant)
- Michael Stötzel (Oberleutnant)
- Markus Hagen (Oberleutnant)
Ehrungen
Verdienstorden unserer Schützenbruderschaft
- Christian Peppinghaus (Silberner Verdienstorden)
- Frank-Jochen Ufer (Silberner Verdienstorden)
- Willi Steinbach (Goldener Verdienstorden)
- Rainer Vogt (Goldener Verdienstorden)
- Andreas Stötzel (Goldener Verdienstorden)
Ehrungen des Oberbergischen Schützenbundes
- Marcus Riepert (Silberne Ehrennadel)
- Wolfgang Blumberg (Silberne Ehrennadel)

Nach dem Frühschoppen hieß es dann für alle Schützen “Auf zum Vogelschießen”. Von drei Bewerbern um die Königswürde konnte sich letztlich Holger Schorde mit dem 118. Schuss durchsetzen. Als Königin nahm er sich seine Ehefrau Stefanie, die vom Vorsitzenden Stefan Meisenberg anlässlich der Königskrönung liebevoll als “Maxima vom Leiberg” tituliert wurde.

Wie alljährlich konnten wieder zahlreiche Ehrengäste in Gimborn begrüßt werden. Nicht umsonst handelt es sich bei der Krönung in Gimborn um die vom Ambiente her wohl Schönste im Oberbergischen.

Aber auch der Präses der Bruderschaft, Pater Robert Rego, wusste bei seinem “Amtsantritt als Präses” zu brillieren. Mit großer Souveränität und besonders hervorzuheben, mit grüner Schützenjacke und Schirmmütze, krönte er das neue Königspaar vor den zahlreichen Zuschauern im Schlosspark.
Der besondere Dank seitens der Bruderschaft galt den scheidenden Königs- und Prinzenpaaren, sowie allen, die durch Ihre helfende Hand auch das 403. Schützenfest zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben.
Auch der Hausherr Peter Freiherr von Fürstenberg ließ es sich nicht nehmen, die anwesenden Schützen auf einen Umtrunk einzuladen. Bis in die frühen Morgenstunden spielte dann die Band “Blue Velvet” und sorgte für einen harmonischen Ausklang eines unvergesslichen Schützenfests.