Grußwort des Ehrenvorsitzenden

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Winterschützenfest

Bilder: Sabrina Schmidt, Josef Günther

Jedes Jahr das gleiche: Die Zeiten werden härter, das Geld knapper, der Beruf immer stressiger, Freizeit ist knapp und trotzdem strömen die Jecken in die Turnhalle Jahnstraße zum Gimborner Winterschützenfest.

Über 450 Jecken war der Eintritt nicht zu teuer und es gab keinen der hinterher der Meinung war, er hätte für sein Geld nichts bekommen.

Aber der Reihe nach. Die Begrüßung übernahm der neue 1. Vorsitzende der Bruderschaft Stefan Meisenberg. Es war mit Sicherheit keine einfache Aufgabe vor so einem großen Auditorium mit der Aufzählung der Gäste das Eis brechen zu müssen, aber es gelang ihm auf Anhieb. Er ließ die Gimborner Schule des Pastor Erlinghagen durchblicken, denn er zog seine Ansprache schnell und knapp durch und übergab an die beiden Conférenciers des Abends, Thomas Schmitz und Jan Potthoff.

Und die konnten direkt aus dem Vollen schöpfen. Mit den Wolpertingern trat eine immer wieder engagierte Tanzgruppe auf. Und warum sie immer wieder zu Gast bei den Gimbornern sind, bewiesen sie mit Rock'n Roll Tänzen vom Feinsten. Aber so ist es nun einmal, schöne Mädchen und knackige Jungs bringen schnell Stimmung in eine Halle.

Wolpertinger

Die Wolpertinger eröffneten das Programm des Abends mit Rock n' Roll Tänzen.

So war die Stimmung schon vorgeheizt für den ersten Büttenredner, Der Kümmerling, alias Matthias Kemper, nahm sich, die Frauen und die Prominenz aufs Korn. Und er konnte unter anderem berichten, dass ihm die Ehefrau des Bürgermeisters berichtet hatte, dass ihr Mann zwischen dem ersten und zweiten Liebesakt immer stark ins Schwitzen gerät. Aber schließlich liegt auch ein ganzer Sommer dazwischen.

Weiter ging es mit einer Überraschung. Stefan Meisenberg dankte seinem Vorgänger und jetzigem Ehrenvorsitzenden für 20 Jahre Programmgestaltung. Über 60 Stunden Programm der Gimborner Qualität zu garantieren ist eine Leistung. Dass sich Rainer Heuer auch noch über ein Präsent freuen durfte, war natürlich klar.

Weiter ging es mit der nächsten Tanznummer. Fünf junge Damen des TV Hülsenbusch, genannt Dancing Elements, zeigten dass man kein Profi sein muss, um Spitzenleistung zu zeigen. Und dass ihre Darbietung Klasse war, läßt sich schon daran messen, dass die Wolpertinger als Profimannschaft die Darbietung verfolgten und begeistert beklatschten.

Nach soviel Anstrengung für die Augen gab es jetzt etwas für die Ohren. Die Big Band Loope, übrigens alles Clowns, sorgten als Blaskapelle für Stimmung, Schunkeln und Mitsingen.

Wer glaubte jetzt in Ruhe ein Bier trinken zu können, sah sich getäuscht. Die Gimborner Vertretung für die Champions League des Karnevals betrat die Bühne. Frau Knüssel und Frau Knatsch zogen über Männer und ihre Probleme her. So war es eine von den Beiden, die versuchte, in der Apotheke Hodenfarbe zu bekommen. Diese benötigte sie, da ihr Mann einen sehr hohen Cholesterinwert hatte und der Arzt ihr geraten hatte, ihrem Mann als erstes die Eier zu streichen.

Im Saal gab es nur noch wenige, die an die Steigerung des Programmes glaubten. Aber die Jungschützen bewiesen zum x-ten Male, daß das für sie überhaupt kein Problem war. Denn Ilja Richter rief die Sendung Disco wieder ins Leben. Beginnend mit den Flames, weiter mit Nicole Kidman und Robbi Williams, gefolgt von ABBA, überleitend auf Tom "Uli" Jones, über die Beach Boys, Nena und schlußendlich dem einsamen Casanova folgte ein Höhepunkt dem anderen. Und daß der Saal anschließend drei Zugaben forderte, war nicht übertrieben.

Jungschützen

"The Flames": Die Gimborner Jungschützen mit dem Song der Afri Cola-Werbung.

Kaum hatten die Jungschützen die Bühne verlassen, füllte diese sich schon wieder. Das Engelskirchener Prinzenpaar, begleitet vom Elferrat wollte die Gimborner Schützen grüßen. Neben einem Lied des Prinzen und eines der Prinzessin hatten sie noch einen Orden für Josef Wette, den zweiten Vorsitzenden mitgebracht. Und dass die Engelskirchener mit den Gimborner eng verbunden sind, bewies alleine die Tatsache, dass sowohl der Vorsitzende der Engelskirchener als auch der amtierende Prinz beide in der Altgemeinde Gimborn das Licht der Welt erblickten.

Abgelöst wurde die ganze Gesellschaft vom mitgebrachten Engelskirchener Tanzcorps. Karnevalstänze und Karnevalsakrobatik brachten Mariechen und ihre Tanzoffiziere zum Besten.

Es folgte dann der letzte Programmpunkt und abschließende Höhepunkt. Der Königshof ließ das Kölner Hänneschen Theater im wahrsten Sinne des Wortes "aufleben". Alle waren sie vertreten, das Hänneschen, das Bärbelchen, Tünnes und Schäl, Speimahnes, das Pralinchen, das Tanzcorps Grün-Weiss aus Gimborn, die Gruppe Ketchup, eine Marktfrau und schlußendlich die Schützengarde.

Königshof

Das große Finale: Der Königshof als Hänneschen-Schützen-Puppen und alle anderen Mitwirkenden des Abends auf der Bühne.

Dass jeder Auftritt mit einem Riesenapplaus, gefolgt von einem weiteren usw., gewürdigt wurde, ist selbstverständlich, dass Raketen und Gimborner Wellen den Akteuren für die nächsten Jahre anspornen dürfte, war ebenfalls klar.

Wenn das Publikum bis zu diesem Zeitpunkt mit Klatschen, Schunkeln, Singen, Lachen und Jubeln beschäftigt war, folgte nach dem Ende des Programmes die direkte körperliche Anstrengung. Die Tanzgruppe "Die Bambis" spielte zum Tanz auf. Und bis in die frühen Morgenstunden folgten die Jecken dieser Aufforderung.